Dienstag, September 29, 2015

Das ist ja richtig lutschig


Mann-o-meter, ob das wirklich geht? Sieht jedenfalls ganz schön lutschig aus. Noch besser ist aber wohl der Blick des Partners beim ersten Kuss :-)

Montag, September 28, 2015

"Die Volxbibel - NT" von Gott und Martin Dreyer

"Dies ist die Story von Jesus Christus. Jesus ist ein Ur-ur-ur-und-so-weiter-Enkel von David und Abraham."



"Der ein Zeuge war für diese ganze Geschichte, sagt: Ja, ich werde bald kommen. So soll es sein!" Ja, Jesus komm! Die Gnade und Liebe von unserem Chef und Gott Jesus Christus soll euch immer begleiten!"

Sonntag, September 27, 2015

1 ermutigende Wahrheit

Jeder kann zählen, wie viele Kerne in einem Apfel stecken,
aber niemand kann zählen, wie viele Äpfel in einem Apfelkern stecken.

Dann lasst uns mal kräftig Kerne spucken ...

Samstag, September 26, 2015

Die ersten Jünger Jesu

Heute habe ich im Netz gefischt und bei Susanne Albers interessante Dinge über die 12 Apostel gefunden, die vielleicht nicht alle stimmen, aber doch eine schöne Vorstellung in Gedanken sind :-)

Petrus: Stammt aus Bethsaida, war vorher Fischer in Kafárnaum. Jesus hat ihm den Beinamen Kephas gegeben. Er erlitt um das Jahr 60 in Rom den Märtyrertod. Er ist der Patron der Färber, Fischer, Brückenbauer, Schmiede, Metzger, Steinbrucharbeiter und Uhrmacher. Er ist auch "Himmelspförtner und Wettermacher." Dargestellt wird er mit einem Schlüssel. Sein Fest feiern wir zusammen mit dem Apostel Paulus am 29. Juni. Eigentl. Name Simon; Sohn des Jona, Bruder des Andreas. Fischer; Partner mit Johannes und Jakobus

Jakobus, (Sohn des Zebedäus): Er war wie Petrus Fischer und lebte am See Gennesaret. Er wird zusammen mit Petrus und Johannes zu den "Donnersöhnen" gezählt. Auch er wurde für seinen Glauben um 44 n. Chr. umgebracht. Bekannt ist er als Pilger mit Muschel. Er ist Schutzheiliger der Winzer und Wallfahrer. Der Festtag ist der 25. Juli. Sohn der Salome, Bruder des Johannes.

Johannes, (Sohn des Zebedäus): Er war der Lieblingsjünger Jesu, hatte als einziger Jünger unter dem Kreuz gestanden. Er war der Adoptivsohn Marias, der Mutter Jesu, die er bis zu ihrem Tod bei sich aufgenommen hatte, und war unter Kaiser Domitian auf die Insel Patmos verbannt worden. Er starb ungefähr um das 100 n. Chr. Er ist der Verfasser des Johannesevangeliums, der Apokalypse und der Apostelbriefe. Dargestellt wird er als Apostel, mit einem Adler, einer Palme oder einem Becher Wein. Er ist Patron der Schriftsetzer, Kopisten, Winzer und Kerzenzieher. Sohn der Salome, Bruder des Jakobus

Andreas: Er ist der stille Bruder des Petrus und gehört zu den ersten Jüngern. Er lebte wie Petrus in Kafárnaum und war Fischer. Seine Missionsgebiete waren die unteren Donauländer, Trakien und Griechenland. Er starb als Märtyrer in der Stadt Patras um das Jahr 60 n. Chr. Man hatte ihn an ein Kreuz geheftet, das aussah wie ein X (= Andreaskreuz). Sein Apostelfest feiern wir am 30. November. Stammte aus Betsaida; Sohn des Jona.

Philippus: war der Freund des Andreas. Er war, bevor er zu Jesus kam, ein Jünger Johannes des Täufers. Seine Mission ging nach Phrygien. Seine sterblichen Überreste kannst du in Rom in der Kirche der zwölf Apostel finden. Dargestellt wird er oft mit Kreuz, Buch und Geißel. Er ist der Patron der Walker, Hutmacher und Kaufleute. Sein Festtag: 3. Mai. Stammte aus Betsaida in Galiläa.

Bartholomäus: Er wird wiederum als Freund des Philippus genannt. Auch er gehört zu den Erstberufenen und wird im Johannesevangelium Nathanael genannt. Er ist als Apostel der Orients bekannt (Arabien, Mesopotamien, Ägypten.) Enthauptet wurde er in Syrien, wo man seine Grabstätte verehrt. Er ist auch ein Wetterheiliger und hilft bei Nervenkrankheiten. Dargestellt wird er mit Buch, Schindmesser und Fahne. Sein Fest ist der 24. August. (Nathanael) Aus Kanaa in Galiläa.

Matthäus: Der Apostel Matthäus war vorher Zöllner. Über seine Missionsreisen und seinen Tod wissen wir sehr wenig. Seine Gebeine werden heute in Salerno verehrt. Das Apostelfest feiern wir am 21. September. Dieser Tag ist zugleich ein Lostag in der Witterung.

Thomas: Der Apostel Thomas (=Didymus = Zwilling) ist dadurch bekannt, dass er, ohne Jesus nicht gesehen zu haben, nicht an seine Auferstehung glauben konnte. Seine Mission endete in Indien, wo er in Mailapur für seinen Glauben hingerichtet wurde (indische Christen werden Thomas - Christen genannt). Seinen Namenstag feiern wir am 3. Juli.

Jakobus, (Sohn des Alphäus): Über diesem Apostel wissen wir soviel wie gar nichts. Viele haben ihn mit dem Herrenbruder Jakobus gleichgesetzt. Diese Annahme ist aber falsch. Er ist der Patron der Walker, Hutmacher, Krämer und Pastetenbäcker. Dargestellt wird er mit Walkerstange oder Keule, mit einem Kranz in den Händen. Festtag ist auch der 3. Mai. Sohn des Alphäus; Sohn der Maria, Auch als "Der Jüngere" oder "Kleinere" bekannt.

Judas Thaddäus: Er wird auch der Sohn des Jakobus genannt. Auch von ihm wissen wir nicht viel. Seine Verehrung hat vor 200 Jahren begonnen. Er wird dargestellt als Apostel mit Buch, Keule und Steinen. Er ist Patron in schweren Nöten und Anliegen. Sein Festtag steht im Kalender am 28. Oktober. Bruder des Jakobus; Vielleicht ein Zelot; Laut Tradition hat er in Armenien gepredigt.

Simon Kanaanäus (Zelotes): Dieser Apostel gehörte, bevor er ein Apostel Jesu wurde, zur Partei der Zeloten. Sonst wissen wir über ihn nichts mehr. Dargestellt wird er als Apostel mit Säge und Lanze, Knüppel oder Schwert. Er ist der Patron der Holzhauer, Maurer, Gerber, Weber und Färber. Sei Fest feiern wir auch am 28. Oktober. Laut Tradition zusammen mit Judas in Armenien als Märtyrer gestorben

Matthias: Er ist der Apostel, der statt Judas Iskariot in die Schar der Apostel aufgenommen wurde. Lies nach im 1. Kapitel der Apostelgeschichte. Seine Mission dürfte nach Äthiopien gegangen sein. Mehr wissen wir nicht. Dargestellt wird er als Apostel mit Buch und Rolle, Schwert oder Beil, auch mit Steinen und Lanze. Er ist der Patron der Bauhandwerker, Zimmerleute, Schmiede, Fleischhauer, Zuckerbäcker und Schneider. Sein Festtag wird bei uns am 24. Februar gefeiert, im römischen Kalender ist sein Namenstag der 14. Mai.

Judas Iskariot: Verräter Jesu Christi , Wurde von Jesus "Teufel" und "Sohn des Verderbens" genannt, Schatzmeister der Apostel, Beging Selbstmord.

Links zum Thema:
http://www.bibelcenter.de/bibel/studien/d-std040.php - http://www.leibniz-gym.de/pr08/

Freitag, September 25, 2015

Erschreckende Zahl

Heute hab ich im Internet eine so erschreckende Zahl gelesen, dass es dazu heute auch gar kein Bild geben kann. Wenn man den Blick in dieser Weise auf das Geschehen richtet, dann haben wir eine ganze Menge Dreck am Stecken. Können wir dafür Buße tun? Müssen wir dafür Buße tun? Es ist jedenfalls eine erfolgreiche Pervertierung des letzten Gebets Jesu auf Erden, in dem er sagte, dass die Menschen auf Erden die Realität Gottes an der Liebe, die die Christen untereinander haben, erkennen würden. So kommt es zu Reaktionen wie der des Indianer-Häuptlings Hatuay auf dem Scheiterhaufen, dessen Seele die katholischen Peiniger noch in letzter Minute "retten" wollen: Der Häuptling fragt, ob er in dem "Himmel", der ihm in Aussicht gestellt wird, auch die katholischen Eroberer wieder sehen würde. Als seine Frage bejaht wird, entscheidet er sich ohne weiteres Zögern für die "Hölle".

Die Mord-Bilanz der Kirche (Auswahl)
Mord an Andersgläubigen im eigenen Land; Inquisition: jahrhundertelang; ca. eine Million Tote
Mord an Andersgläubigen im eigenen Land und außerhalb; Judenmord; viele Millionen Tote
Mord an Andersgläubigen in anderen Ländern, v. a. Moslems; Kreuzzüge: viele Millionen Tote
Mord an Ureinwohnern eroberter Länder, z. B. Indianer: ca. 100 Millionen Tote, der größte Völkermord
aller Zeiten
Mord an Kriegsgegnern und deren Familien; zahllose von der Kirche inspirierte und gesegnete Kriege;
viele Millionen Tote
Mord an Behinderten; gefordert, beteiligt oder geduldet, z. B. im Dritten Reich; Tausende von Toten
Mord an Regimegegnern von Diktaturen unter direkter kirchlicher Beteiligung, z. B. in Argentinien
(mehr dazu hier; oder unsere Meldung hier)
Mord an Volksgruppen innerhalb eines Staates unter direkter kirchlicher Beteiligung;
z. B. Serben in den 40-er Jahren in Kroatien oder Tutsi in den 90-er Jahren Ruanda

Donnerstag, September 24, 2015

Ihr seid das Salz der Erde

Rupert ist der Salzheilige. Feier doch heute mal mit deinem Frühstücksei ein Fest und nimm das Salz in ganz besonderer Wiese wahr und auf und spüre dem Geschmack auf deiner Zunge nach und frage dich, ob du heute wohl in ähnlicher Weise den Menschen, die dir begegnen in Erinnerung bleiben wirst.

Mittwoch, September 23, 2015

Matthäi am letzten ...

Der Partytip für dieses nächste Wochenende: Lest doch mal wieder im Matthäusevangelium ...

Donnerstag, September 17, 2015

"The Secret - Das Geheimnis" von Rhonda Byrne

"Vor einem Jahr brach mein Leben zusammen."

mehr ...

"Möge die Freude mit Ihnen sein! Das Geheimnis ist die Antwort auf alles, was war, was ist und was je sein wird."

Mittwoch, September 16, 2015

Gott, lass dir das nicht bieten!

1 Herr, warum bist du so weit weg? Warum läßt du uns im Dunkeln umherirren, wenn wir dich am nötigsten brauchen? 2 Boshafte Menschen schrecken vor nichts zurück. Sie machen den Schwachen und Hilflosen das Leben zur Hölle. Laß sie in ihre eigene Falle laufen! 3 Diese Gauner sind auch noch stolz auf ihre habgierigen Wünsche. Geld geht ihnen über alles, und für Gott haben sie nichts übrig. Mit wüsten Sprüchen ziehen sie über ihn her. 4 Hochnäsig behaupten sie: «Gott? Den gibt es doch gar nicht! Was soll er uns denn heimzahlen?» - Was für ein Trugschluß! 5 Noch geht ihnen alles nach Wunsch. Daß du sie verurteilen wirst, läßt sie kalt. Sie verhöhnen alle, die sich ihnen in den Weg stellen, und spotten: «Euer Gott ist ja so weit weg! 6 Uns haut nichts um! Das hat noch keiner geschafft, und daran wird sich auch nichts ändern!» 7 Sobald sie den Mund aufmachen, fluchen, lügen und erpressen sie. Wieviel Unglück richten sie an! 8 In der Nähe einsamer Dörfer liegen sie im Hinterhalt und lauern ihren hilflosen Opfern auf. Im Versteck bringen sie die Unschuldigen um. 9 Wie Löwen im Dickicht liegen sie auf der Lauer, um wehrlose Menschen zu überfallen. 10 Sie stürzen sich auf ihre Opfer und schlagen sie brutal zusammen. 11 «Was wir tun, interessiert Gott gar nicht», reden sie sich ein, «außerdem hat er ein schlechtes Gedächtnis!» 12 Herr, greif doch ein! Laß dir das nicht bieten! Vergiß die Hilflosen nicht! 13 Warum läßt du es zu, daß solche Schurken deine Ehre in den Schmutz ziehen? Warum dürfen sie sich einbilden, daß du sie nie zur Rechenschaft ziehen wirst? 14 Nein! Du hast das Unrecht nicht vergessen! Du kümmerst dich um die Gequälten und wirst sie retten. Dir können sich alle anvertrauen, denen keiner mehr hilft1. 15 Zerbrich die Macht der Übeltäter! Bestrafe sie für ihre Bosheit, damit sie nicht weiter Unheil anrichten! 16 Der Herr ist König für immer und ewig! Seine Feinde müssen aus Israel verschwinden.2 17 Die Hilflosen bestürmen dich mit ihren Bitten. Du, Herr, erhörst sie und schenkst ihnen neuen Mut. 18 Du sorgst für das Recht der Unterdrückten und Waisen, jeder Gewaltherrschaft auf Erden machst du ein Ende.

Dienstag, September 15, 2015

"Weites Herz" von Jean Vanier

"Als Jesus sich Jerusalem näherte, weinte er. Die geheimnisvollen Tränen Jesu."

mehr ...

"Wir brauchen keine Angst zu haben: Gott ist bei uns, im Wort, in der Gemeinschaft der Glaubenden, in der Eucharistie, im Sakrament der Vergebung, im Sakrament der Schwachen und Gebrochenen. Gott ist da - wenn auch verborgen - in unserem eigenen Wesen, in unserer ganzen Zerbrechlichkeit. Mit Maria, die in sich den verborgenen Leib Jesu trug, können wir singen: Lk 1,49-55"

Montag, September 14, 2015

"Verkaufen ist wie Liebe" von Hans-Uwe L. Köhler

"Wenn Sie dieses Buch gerade so in die Hand genommen haben, nur um einmal reínzuschauen, legen Sie es nicht wieder weg - kaufen Sie es!"

"Um das Verhalten des Kunden noch besser zu verstehen, ist es wichtig, zunächst zu entdecken, wie eine Willensbildung zustandekommt."


"Machen wir gemeinsam unsere Kunden reich und glücklich! Dann gehört uns die Zukunft - denn die Zukunft gehört allein den LoveSellingVerkäufern!"

Sonntag, September 13, 2015

"Psychotherapie des Alltagslebens" von Nossrat Peseschkian

"Erziehung wird im allgemeinen als etwas Selbstverständliches angenommen. Selbsthilfe dagegen scheint für viele ein Fremdwort zu sein."

...

"Wir führen den Menschen an die Quelle, trinken aber muss er selber. Der Weg zu einer reiferen Einstellung zum Leben heißt: Lerne zu differenzieren!"

Samstag, September 12, 2015

... und nochmal was zu Parties ...

Party feiern hat immer so einen Beigeschmack von "easy-going", das Leben nicht ernst genug nehmen und Oberflächlichkeit. Ich glaube das Gegenteil davon ist richtig. Oberflächliche Parties sind das Ödeste und gleichzeitig Gefährlichste, was man einem Menschen antun kann und niemand, den ich kenne, will so etwas. Letztens habe ich ein paar Teenager gefragt, was zu einer richtig guten Party dazugehört und was für sie das Zentrale an einer Party ist. Ich habe sie gebeten ganz ehrlich dabei zu sein und das Ergebnis war erstaunlich, sowohl für mich, als auch für sie.
Wir haben nämlich gemerkt, daß die Exzesse von Parties, vor denen immer gewarnt wird, und das auch völlig zu Recht, daß diese Exzesse von niemandem gewünscht werden und daß auf der anderen Seite die Vorstellungen der Teenager von Parties, viel mehr mit Gott zu tun hatten, als sie sich vorstellen konnten. Zu einer Party gehört laut dieser, wie ich meine repräsentativen, Miniumfrage Essen und Trinken, Musik und Tanz, eine lockere Atmosphäre, die durch jemanden, der sich verantwortlich fühlt aufgelockert werden soll, aber kein Programm, die richtigen Leute, dh Leute die keinen Ärger machen, die sich kennen oder die zumindest bereit sind sich kennenzulernen und offen für Neues und Anderes sind. Dann gehört ein guter Zeitpunkt dazu, nämlich dann, wenn alle Leute Zeit haben und ein großer Raum, wo wirklich Platz für alle ist. Dann gehört auch ein Gastgeber dazu, der gut vorbereitet ist, der alles im Griff hat, der Verantwortung für das Wohl der Leute übernimmt, der immer umherschaut und alle, die Scheiße machen rausschmeißt.

(Das Bild ist ca. 1996 aufgenommen worden auf einem Powercamp, einem Zeltlager, das ich mit Freunden einige Jahre lang organisiert habe.)

Freitag, September 11, 2015

Party feiern - Gott begegnen

Zu einem wirklichen Fest gehört laut einer Eskimosage: Gesänge zu dichten und zu singen, die Trommel zu schlagen, vor Freude zu tanzen und eine Festhütte zu bauen, viel Fleisch herbeizuschaffen und viele Menschen einzuladen. Die Menschen sind nämlich nur deswegen allein, sagen die Eskimos, weil sie die Gabe des Feierns nicht bekommen haben. Die Macht der Party ist so gewaltig, daß sogar Tiere Menschen werden können und alte Adler verjüngt werden. Kennt ihr das von Parties? Ich kenne das. Auf einer Party ist alles anders und man lernt sogar reißende Wölfe von einer ganz anderen Seite kennen. Dieser Eskimomythos läßt uns auf alle Fälle einige Hauptmerkmale der Party erkennen: Die Party kommt nicht von dieser Welt, sie kommt von Gott. Eine Party zu feiern schafft Gemeinschaft, sowohl zwischen den Menschen untereinander, wie auch zwischen ihnen und Gott. Das Feiern gibt den Teilnehmern Freude und neues Leben, indem sie durch das Feiern verjüngt und verwandelt werden. Man wird aus dem Alltag heraus auf eine Ebene erhoben, wo alles so wie am ersten Tag ist, "leuchtend, neu und erstmalig", wo Schöpfungskraft in der Luft liegt. Es ist doch auch so, einer der feiert, angesichts unmöglicher Zustände, der bezeugt doch etwas und zwar sehr stark. Er bezeugt seine Unabhängigkeit von den Umständen und die freimachende Kraft Gottes. In Ps 126,3 singen die Verbannten Israels: "Der Herr hat Großes an uns getan: Wir waren fröhlich!" Das Große das Gott an ihnen getan hat, ist, daß sie fröhlich waren, mitten in der Verbannung.

(Das Bild zeigt ein Glasfenster von Johannes Schreiter in der Peterskirche in Heidelberg mit dem Titel "Begegnung".)

Donnerstag, September 10, 2015

Lässige Kühe auf der Wiese

Etwas sehr cooles hab ich in einem tollen Buch von den Küstenmachers gelesen, in dem sie 100 Gründe aufzählen, warum es sich zu leben lohnt. Ein Grund sei nämlich, weil man die Dinge einfacher nehmen könne als sie sind:

Friedrich Nietzsche gilt als der am meisten zitierte Phi­losoph der Welt. Manche verkennen ihn etwas, denn der Pfarrerssohn aus Sachsen .hat zu Glaube und Religion ein sehr distanziertes Verhältnis gehabt.

Fotos zeigen ihn als mürrisch dreinblickenden Herrn mit Furcht erregendem Riesenschnauzbart. Aber Nietzsche hat ein paar augenzwinkernde Lebensweisheiten parat, die mir gut gefallen. Am besten finde ich einen Satz von ihm, der einen ermuntert, die Welt mit den Augen eines Philosophen zu sehen. Es ist ein Satz, der in unserer immer komplizierter werdenden Welt ganz besonders aktuell ist. Er lautet:

Ein Denker versteht sich darauf, die Dinge einfacher zu nehmen, als sie sind.

Und zum Beweis, dass der alte Denker Nietzsche diese Weisheit auch selbst durchgezogen hat, hier noch ein Zitat von ihm, das mich immer wieder freut und ent­spannt, wenn ich es lese:

Die wirklich guten Dinge im Leben haben etwas Lässi­ges. Sie liegen wie Kühe auf der Wiese.

Ist das nicht schön?! In diesem Sinne euch allen da draußen einen lässigen Donnerstag. Alles Liebe, euer Mickey

(Das Bild hab ich auch irgendwo auf meinen Reisen durch das Netz gefunden und es drückt für mich absolute Lässigkeit aus. Das kann nur noch von dem biblischen Bild vom Sitzen des Gerechten unter dem Feigenbaum getoppt werden.)

Mittwoch, September 09, 2015

Super-Mario

Heute hab ich von Mario gelesen, der war Bischof von Lausanne im 6. Jahrhundert. Er verfasste eine für seine Zeit sehr zuverlässige Chronik und betätigte sich kunstreich als Goldschmied für seine Kirchen. Aber das Beste ist: Um mehr für die Armen tun zu können, verlegte er sich auch als Bischof auf den Ackerbau. Und das bringt uns auf die Idee heute eine kräftige Gemüsesuppe zu kochen, egal wie berühmt, beschäftigt und wichtig du schon bist. Dann lädst du dir Leute an deinen Tisch und dann feiert ihr das gemeinsame Essen. Danke, Super-Mario

(Das Bild zeigt uns als Familie auf dem Untersberg im Sommer 2006.)

Dienstag, September 08, 2015

St. Nikolai in Lüneburg

Heute mal etwas Krasses, das Freude auslösen kann. Das will ich unbedingt bald wieder machen: Ich habe mir mal zusammen mit meiner Frau Dany und den Kindern die 8 Meter hohen Kirchenfenster „Gethsemane“ und dann „Golgatha“ angesehen und irgendwie fühlten wir uns alle von der Liebe Gottes berührt, manche bewusster als andere :-), aber auch Lion und Julian rekapitulierten noch einmal ehrfürchtig den gewaltigen Liebesratschluss Gottes. Wir sprachen anhand deiner Bilder über die Liebe Gottes und warum er sterben musste und auch darüber, warum Johannes Schreiter nicht figürlich malt. Sie haben das gut verstanden, dass man die Erwachsenen einfach mit Symbolen herausfordern muss nachzudenken, weil sie bei figürlicher Darstellung gar nicht mehr hinschauen und das Wesentliche nicht sehen können. Wenn man es aber be- und ergriffen hat, dann will man es auch feiern.

Montag, September 07, 2015

Büroweisheit

Neue Besen kehren gut. Aber die alten kennen die Ecken.

Sonntag, September 06, 2015

Frisches Wasser in den Bergen

Meine Güte, schon so spät heute und noch nix gebloggt, da wurde ich wohl von der Hitze des Alltags geblockt. Und dazu fiel mir dann , als ich mit einer lieben alten Freundin telefonierte, dieses wunderbare Bild eines Brunnens in den Bergen ein. Ist ja schon merkwürdig wie gut Wasser schmecken kann, wenn man durstig ist (sagt ein bekennender Cola Light Fan :-). Wenn man in den Herausforderungen des Alltags herumklettert und es heiß wird, dann genießt man das Wesentliche und das bringt einen dann auch erstaunlich intensiv in eine absolute Partylaune. Ein solches Erlebnis, ein Telefonanruf, eine Begegnung, eine intensive Zeile in einem Buch, der Geruch eines vorbeischwebenden Parfums, der Geschmack einer Chilischote auf der Zunge oder was auch immer, wünsche ich euch allen da draußen mindestens 1 x heute.

Samstag, September 05, 2015

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Was für ein cooles Bild! Ein sehr tröstlicher Start in diese neue Woche: Nicht das was man sieht, ist die Wirklichkeit, sondern das was man fast übersieht :-) Tja, da guckt ihr aber ... Vielen Dank an meine freie rasende Mitarbeiterin inzwischen irgendwo am Rande der Welt Annette Rauser. Mit dieser Maxime wolle man auch wohlwollend das andere Bild aus tiefster Vergangenheit anschauen :-)


Freitag, September 04, 2015

Was ist, wenn's regnet?


Ein Bild aus sonnigeren Tagen - die ganze Bande auf'm Feldberg und im oder durch den Wind :-) Und dann kommen die Wolken und dann wird sich erweisen, wer sich dem Wind entgegenstemmen konnte ...

Von meinem iPhone gesendet

Mittwoch, September 02, 2015

Wer A sagt, muss auch ...

Alles hat seinen Preis. Alles hängt miteinander zusammen. Und man kann nicht eines haben wollen und dann versuchen das damit Zusammenhängende unter Wasser zu halten. Und für die, die den alten Westernwitz kennen: Auch das Leben ist alles an einem Stück ... Das meint doch ungefähr so die Chaostheorie, oder?

Dienstag, September 01, 2015

Einheit

Es gibt so viele unterschiedliche Christen, die ihr Geliebtsein auf so viele unterschiedliche Arten feiern, dass man Paulus verstehen kann, wenn er sagt, dass man sich schon ganz schön "befleißigen" muss, um die von Gott geschenkte Einheit der Christen zu erhalten. Wir müssen ja gar nicht die Einheit erst herstellen, sondern wir müssen "nur" jeden Tag auf's Neue aufpassen, dass wir sie im Laufe des Tages nicht verlieren.