Sich für einige Zeit in die Einsamkeit zurückziehen und sei es nur auf der Bürotoilette, die Augen schließen und die Kräfte spüren, die mir dadurch zufließen. Das tut gut und ist eine kleine aber feine innere Party :-)
Freitag, Juli 31, 2015
Einsamkeit auf der Bürotoilette
Sich für einige Zeit in die Einsamkeit zurückziehen und sei es nur auf der Bürotoilette, die Augen schließen und die Kräfte spüren, die mir dadurch zufließen. Das tut gut und ist eine kleine aber feine innere Party :-)
Donnerstag, Juli 30, 2015
Gott bläht sich nicht vor dir auf
HvB hat mal was ganz Cooles gesagt: "Alle himmlische Harmonie ist ein Spiegel der Göttlichkeit und der Mensch ist ein Spiegel aller Wunder Gottes." Schau dich heute mal im Spiegel an und denk darüber nach. Und dann schreib doch mal eine ganze Seite (fang mit DIN A5 an :-) voll mit den Sätzen "Gott liebt mich. Es liebt mich Gott. Mich liebt Gott." Das macht was mit dir und erhebt deine Seele in Partylaune. Und so ab der 7. Zeile beginnst du den Satz verändern zu wollen und du baust das aus, was es heißt, dass er dich liebt. Wende doch mal 1.Kor 13 auf dich an: Gott glaubt dir alles, er erträgt alle deine Macken. Gott bläht sich vor dir nicht auf. Und dergleichen mehr. Du wirst überrascht sein. Das klingt unheimlich gut und liest sich auch gut.
Mittwoch, Juli 29, 2015
Nichts
Dienstag, Juli 28, 2015
Die Suche nach der blauen Blume

(Das Bild zeigt eins von 8 großen Fenstern von Johannes Schreiter in der evangelischen Kirche in Mainz-Gonsenheim. Auf der Homepage auf "Historie" klicken und dann links auf "Kirchenfenster". Den Schlüssel zur Besichtigung bekommt man gegenüber in der Videothek.)
Es war einmal ein altes Schloß mitten in einem großen dicken Wald, darinnen wohnte eine alte Frau ganz allein, das war eine Erzzauberin. Am Tage machte sie sich zur Katze oder zur Nachteule, des Abends aber wurde sie wieder ordentlich wie ein Mensch gestaltet. Sie konnte das Wild und die Vögel herbeilocken, und dann schlachtete sie, kochte und briet es. Wenn jemand auf hundert Schritte dem Schloß nahe kam, so mußte er stillestehen und konnte sich nicht von der Stelle bewegen, bis sie ihn lossprach; wenn aber eine keusche Jungfrau in diesen Kreis kam, so verwandelte sie dieselbe in einen Vogel und sperrte sie dann in einen Korb ein und trug den Korb in eine Kammer des Schlosses. Sie hatte wohl siebentausend solcher Körbe mit so raren Vögeln im Schlosse.
Nun war einmal eine Jungfrau, die hieß Jorinde; sie war schöner als alle andere Mädchen. Die und dann ein gar schöner Jüngling namens Joringel hatten sich zusammen versprochen. Sie waren in den Brauttagen, und sie hatten ihr größtes Vergnügen eins am andern. Damit sie nun einsmalen vertraut zusammen reden könnten, gingen sie in den Wald spazieren. "Hüte dich", sagte Joringel, "daß du nicht so nahe ans Schloß kommst."
Es war ein schöner Abend, die Sonne schien zwischen den Stämmen der Bäume hell ins dunkle Grün des Waldes, und die Turteltaube sang kläglich auf den alten Maibuchen. Jorinde weinte zuweilen, setzte sich hin im Sonnenschein und klagte: Joringel klagte auch. Sie waren so bestürzt, als wenn sie hätten sterben sollen; sie sahen sich um, waren irre und wußten nicht, wohin sie nach Hause gehen sollten. Noch halb stand die Sonne über dem Berg, und halb war sie unter. Joringel sah durchs Gebüsch und sah die alte Mauer des Schlosses nah bei sich; er erschrak und wurde todbang. Jorinde sang:
"Mein Vöglein mit dem Ringlein rot
Singt Leide, Leide, Leide.
Es singt dem Täubelein seinen Tod,
Singt Leide, Lei - zicküth, zicküth, zicküth."
Joringel sah nach Jorinde. Jorinde war in eine Nachtigall verwandelt, die sang zicküth, zicküth. Eine Nachteule mit glühenden Augen flog dreimal um sie herum und schrie dreimal schu, hu, hu, hu. Joringel konnte sich nicht regen.- er stand da wie ein Stein, konnte nicht weinen, nicht reden, nicht Hand noch Fuß regen. Nun war die Sonne unter; die Eule flog in einen Strauch, und gleich darauf kam eine alte krumme Frau aus diesem hervor, gelb und mager: große rote Augen, krumme Nase, die mit der Spitze ans Kinn reichte. Sie murmelte, fing die Nachtigall und trug sie auf der Hand fort. Joringel konnte nichts sagen, nicht von der Stelle kommen; die Nachtigall war fort. Endlich kam das Weib wieder und sagte mit dumpfer Stimme: "Grüß dich, Zachiel, wenn's Möndel ins Körbel scheint, bind lose Zachiel, zu guter Stund." Da wurde Joringel los. Er fiel vor dem Weib auf die Knie und bat, sie möchte ihm seine Jorinde wiedergeben, aber sie sagte, er sollte sie nie wiederhaben, und ging fort. Er rief, er weinte, er jammerte, aber alles umsonst. "Uu, was soll mir geschehen?"
Joringel ging fort und kam endlich in ein fremdes Dorf; da hütete er die Schafe lange Zeit. Oft ging er rund um das Schloß herum, aber nicht zu nahe dabei. Endlich träumte er einmal des Nachts, er fände eine blutrote Blume, in deren Mitte eine schöne große Perle war. Die Blume brach er ab, ging damit zum Schlosse: alles, was er mit der Blume berührte, ward von der Zauberei frei; auch träumte er, er hätte seine Jorinde dadurch wiederbekommen.
Des Morgens, als er erwachte, fing er an, durch Berg und Tal zu suchen, ob er eine solche Blume fände; er suchte bis an den neunten Tag, da fand er die blutrote Blume am Morgen früh. In der Mitte war ein großer Tautropfe, so groß wie die schönste Perle. Diese Blume trug er Tag und Nacht bis zum Schloß. Wie er auf hundert Schritt nahe bis zum Schloß kam, da ward er nicht fest, sondern ging fort bis ans Tor. Joringel freute sich hoch, berührte die Pforte mit der Blume, und sie sprang auf. Er ging hinein, durch den Hof, horchte, wo er die vielen Vögel vernähme; endlich hörte er's. Er ging und fand den Saal, darauf war die Zauberin und fütterte die Vögel in den siebentausend Körben. Wie sie den Joringel sah, ward sie bös, sehr bös, schalt, spie Gift und Galle gegen ihn aus, aber sie konnte auf zwei Schritte nicht an ihn kommen. Er kehrte sich nicht an sie und ging, besah die Körbe mit den Vögeln; da waren aber viele hundert Nachtigallen, wie sollte er nun seine Jorinde wiederfinden? indem er so zusah, merkte er, daß die Alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel wegnahm und damit nach der Türe ging. Flugs sprang er hinzu, berührte das Körbchen mit der Blume und auch das alte Weib- nun konnte sie nichts mehr zaubern, und Jorinde stand da, hatte ihn um den Hals gefaßt, so schön, wie sie ehemals war. Da machte er auch alle die andern Vögel wieder zu Jungfrauen, und da ging er mit seiner Jorinde nach Hause, und sie lebten lange vergnügt zusammen.
Montag, Juli 27, 2015
Der Panther und das Waschmittel
Panta rhei - alles ist im Fluss, alles verändert sich, das gibt Hoffnung und macht Mut. Ich bin inzwischen größer als damals, ich kann schon Auto fahren, aber in manche Dinge komm ich immer noch nicht rein, da helfen auch kein Hammer und kein Stöckchen :-) Also fließ ich mal in diesen Tag hinein und verströme Zuversicht und Liebe. Was kann man schon Besseres tun an einem Montag?
Sonntag, Juli 26, 2015
Die Pfarrkirche St. Andreas und das Glas Teil 4
Samstag, Juli 25, 2015
Die Pfarrkirche St. Andreas und das Glas Teil 3
Nie wieder Krieg! Amen, so soll es sein! Was für eine wunderbare intensive Arbeit. Wenn man sich das mal anschauen will muss man nach Wüllen fahren. Vielleicht können wir das ja mal zusammen machen ...
Freitag, Juli 24, 2015
Die Pfarrkirche St. Andreas und das Glas Teil 2
Wenn man in jedem Gottesdienst an Jes 31,1 erinnert wird: "Wehe denen, die nach Ägypten hinabziehen um Hilfe, sich auf Pferde stützen und die ihr Vertrauen auf Wagen setzen, weil es viele sind, und auf Reiter, weil sie zahlreich sind; die aber auf den Heiligen Israels nicht schauen und nach dem HERRN nicht fragen!", dann ist das doch eine gute Herausforderung, oder? So geschieht es in Wüllen.
Donnerstag, Juli 23, 2015
Die Pfarrkirche St. Andreas und das Glas Teil 1
Dieses und die folgenden Bilder hat mir Herr Sebastian Heidloff freundlicherweise aus seinem Heimatort Wüllen zugesandt. Der Orgelbauer Christian Lobback schreibt dazu: "... Gewonnen hat mit dieser Baumaßnahme nicht nur die Orgellösung, sondern auch das südliche Querhausfenster von Johannes Schreiter und damit auch der eindrucksvolle Kirchenraum mit seiner großen kathedralischen Akustik. Schreiters berühmte Entwürfe zur Gesamtverglasung der Heidelberger Heiliggeistkirche kannte ich bereits; daß dieser weltweit bekannte zeitgenössische Glasbildner auch für die Pfarrkirche St. Andreas tätig wurde, überraschte mich bei der ersten Besichtigung schon; und so ist auch der Orgelentwurf von Schreiters Südfenster beeinflußt worden. Bei den Verglasungen geht es Schreiter weniger um das Glas als Material, als vielmehr um die Lenkung von Licht ("Auf der Suche nach dem Licht der Welt", der Wahrheit), welches als Ausstrahlung (Emanation) des Göttlichen verstanden wird. Entgegen meiner Entwurfspraxis habe ich die frontseitige Prospektgestaltung nicht drei- sondern zweidimensional angelegt, um eine möglichst große Reflexionsebene für das durch Schreiters Südfenster NIE WIEDER KRIEG gelenkte Licht zu erreichen. So ist meines Erachtens ein guter Zusammenklang von Orgelarchitektur und Schreiters Glasfenster entstanden."
Mittwoch, Juli 22, 2015
Erlösung
Erlösung finde ich oft in der Stille, zumindest wird's mir dann so krass bewusst. Manchmal setze ich mich einfach in eine Kirche und feiere ein inneres Fest der Dankbarkeit über meine Erlösung. Das tut richtig gut. Wenn du in Frankfurt bist, geh doch mal in den Dom. In der Wahlkapelle, rechts neben dem Altar hinter der Skulpturengruppe durch die kleine schmale Tür, findest du dieses Fenster von Johannes Schreiter mit dem Titel "Erlösung" und noch 4 weitere Fenster von ihm.
Dienstag, Juli 21, 2015
Montag, Juli 20, 2015
Sonntag, Juli 19, 2015
Samstag, Juli 18, 2015
Thees Carstens / Blog: Hochzeits-Cartoon
Thees Carstens / Blog: Hochzeits-Cartoon: "Dieser Cartoon-Entwurf zum Thema Hochzeit fand nicht den Weg in Fabian Vogts humorvolles Buch über das Heiraten. Dafü..."
Freitag, Juli 17, 2015
Donnerstag, Juli 16, 2015
Jessica Born & Band Live Hofgarten Aschaffenburg
Diese wunderbare Sängerin, mit der ich schon einige phantastische Hochzeiten gestaltet habe, hat eine neue CD herausgebracht, die ich euch nur wärmstens ans Hz legen kann. Sie läuft bei mir im Moment ständig und ihre soulige Stimme bereitet mir die angenehmsten Erinnerungen. Also bestellt sie euch auf www.jessicaborn.de - info@jessicaborn.de!
Mittwoch, Juli 15, 2015
Dienstag, Juli 14, 2015
Montag, Juli 13, 2015
Balance!!!
Immer wieder wenn ich irgendwie ein bisserl aus der Balance gerate, ist mir das Bild und das dahinterstehende Konzept der Balance doch wieder ein Anker in der stürmischen See. Und dann hab ich gelesen: Bringen Sie Bewegung und Ruhe, Arbeit und Entspannung in ein gesundes Gleichgewicht. So verhüten Sie zahlreiche Erkrankungen. Seufz! DAS WEISS ICH DOCH!!! Aber manches ist gar nicht so einfach getan. Und dann meditiere ich über die geheimnisvollen Geschehnisse in der Natur und lasse mir von Gott durch den Propheten Jesaja sagen: "O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen." (Jes 48,18) und hoffe, dass was hängengeblieben ist, als ich meinen Jungs die 10 Gebote, als abgestecktem Spielraum für ein ausbalanciertes Leben, ausgelegt habe.
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