Donnerstag, August 23, 2007

Kiel hat den Durchblick in die Ewigkeit

Anfang Oktober mache ich ja für den EC-Nordbund ein Sexseminar in Kiel. Da hoffe ich doch auch genug Zeit zu finden, um mir in der Kirche meines alten Freundes Matthias Wünsche die tollen Fenster meines noch älteren Freundes Johannes Schreiter anzuschauen. Johannes selber sagt über diese Fenster:

Im rechten Fenster ist eine düstere U‑Form zu sehen, die noch der Todseite zugewandt ist. Ein kleines, glühendes Rot ... signalisiert aber bereits die not‑wendige Umkehr. Sie beginnt mit der sich nach der Geburtsseite hin ausstreckenden U‑Chiffre voller Verletzungen. Heftige Linien – Anfechtungen - scheinen dieser Sinnesänderung den Weg versperren zu wollen.

Im zweiten Fenster ist das dahineilende U‑Zeichen schon viel geheilter, wenngleich die linearen „Querschlägers“ noch immer seine Umkehr attackieren. Ein schmaler weißgoldener „Impuls“ von oben gibt ihm die Kraft zum Durchhalten.

Im dritten Fenster schließlich der Vorgeschmack des vollen göttlichen Lichts: Ein goldgelber „Strahl“ dieser Lichtbahn erreicht bereits den voraneilenden Wanderer.

Erst im äußersten linken Fenster ein weiterer Richtungswechsel. Die an der (Wieder)geburts‑Seite angekommene Figur streckt sich - nunmehr in Weiß ‑ von allen Verfallserscheinungen gereinigt nach oben aus. Der Dialog mit Gott ist wieder hergestellt.

Mittwoch, August 22, 2007

Hmmmm - "Siehst du dieses Licht?"

Mehr zu heute später am Tage, jetzt muss ich erst mal loslegen :-)

Sehr viel später: Um meinen alten Freund und Kommentator Mike nicht zu enttäuschen, gibt es jetzt noch einmal einen klugen Gedanken von einem klugen Jesuiten:

Das Licht, von Schreiter geformt, ruft uns zu uns selbst und verweist darauf, dass es auch andere Perspektiven gibt als die des Dunkels und der Lamentation. In der Tat: Schreiter, der Glasmaler von Weltrang, ist für das Verhältnis von Kunst und Kirche ein Lichtblick, weil er in einer hochgradig komplexen Weise Moral und Ästhetik, Theologie und Kunstreflektion, Offenbarung und künstlerisches Schaffen miteinander verbindet.
(Friedhelm Mennekes, SJ - Kunststation St. Peter, Köln)

Dienstag, August 21, 2007

Schöpferische Synthese

Wenn man Altes und Neues miteinander verbindet, entsteht etwas Neues, das mehr ist als die bloße Aufaddierung der einzelnen Teile. In der Plagiatsdiskussion ist das bestimmt ein interessanter nachdenkenswerter Gedanke. Collagentechnik contra Urheberrecht.

Montag, August 20, 2007

Wieder zu Hause

Wieder zu Hause nach einer ausgefüllten Woche und viel neu Gelerntem, das integriert werden will, bin ich froh, dass Gottes Kreativität sich über mir ausbreitet. Das hilft mir nicht alles einzutüten und in Schubladen zu verstecken :-)

Montag, August 13, 2007

1 Woche unterwegs

33 Jahre weilte Jesus auf dieser Erde. Darum ist die 33. Kalenderwoche eine gute Wahl, um sich weiterzubilden in Paar- und Elternberatung und diese Woche auf der Kommandeursburg in Kerpen in der Nähe von Köln mit einer Hochzeit abzuschliessen. Und wer sich eine Woche ohne täglichen Blog langweilt, für den gibt es hier 7 tolle Netzentdeckungen, wie ein Adventskalender (also nicht schon vorher lugen!):
Montag - Dienstag - Mittwoch - Donnerstag - Freitag - Samstag - Sonntag

Sonntag, August 12, 2007

Aufgeschnappt Teil 5

Und wem mal wieder was auf den Keks geht und es mit der gelenkten Verbrennung noch nicht so gut drauf hat, wie seinerzeit Johannes Schreiter, der sollte einfach mal nach anderen Keksen Ausschau halten :-)

Samstag, August 11, 2007

Aufgeschnappt Teil 4

Und wer noch einmal gerne die legendären Inder im Paulanergarten sehen möchte, der findet sie bei www.kolle-rebbe.de
unter Kreation, Hall of Fame, Film, Paulaner. Viel Spaß, auch wenn du diesen Teppich nicht kaufen möchtest :-)

Freitag, August 10, 2007

Aufgeschnappt Teil 3

Ja, so sieht's in der Stiftskirche in Darmstadt aus. Da würd ich ja auch gerne mal wieder hinfahren und das Medizinfenster genießen. Etwas anderes zum Genießen hab ich hier bei kutscher.tv gefunden. Zieht euch mal die Musikproduktionen rein. Sehr cool.

Donnerstag, August 09, 2007

Aufgeschnappt Teil 2

So geheimnisvoll und schön, wie dies mit Spannung erweartete Buch ist auch die folgende Seite, über die ich gestolpert bin: www.once-upon-a-forest.com Es geht um Kunst und es soll auch akustisch zur Sache gehen mit Kistern und dergleichen mehr. Das hab ich allerdings noch nicht gefunden :-)

Aufgeschnappt Teil 1

Da gibt es etwas ganz Spezielles im Netz, über das ich gestolpert bin und von dem ich glaube, es könnte vielen gut tun (zB mir :-):

Schick statt Blumen einen Kuchen!

Mittwoch, August 08, 2007

1 Witz zum Nachdenken

Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme. Spöttisch meint der Pfarrer: "Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt."
Darauf antwortet der Philosoph: "Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und plötzlich ruft: "Ich hab sie!"

Dienstag, August 07, 2007

Montag, August 06, 2007

Rothenburg ob der Tauber Teil 2

... Die Hand Gottes weist den Weg: Ein ausgestreckter Finger zeigt nach vorne in den Ostchor. Sundermeier hat in seinem Matinéevortrag darauf hingewiesen, dass die Hand Gottes die Eintretenden auf die Mitte, auf das Sonnenfenster hinweist. Wer dagegen die Kirche verlässt, scheint Gottes Hand stützend im Rücken zu haben. Wenn man genau hinblickt, ist im Handteller der göttlichen Hand ein orangeroter Fleck zu entdecken. Die von Schreiter sehr sparsam verwendete Farbe „orangerot“ kommt noch einmal im Ursprung des Blitzes vor und im Zentrum des Sonnenfensters, in der Sonne: geballte göttliche Energie offensichtlich. Doch das Rot in der Hand könnte auch ein Zeichen für das Mitleiden Gottes sein, ein Hinweis auf die Wundmale Christi. Diese Wundmale zeigt ja auch unten im Riemenschneideraltar die Figur des Franziskus. Das Rot steht natürlich auch für die Liebe und Zuwendung Gottes. Mehrere Verständnismöglichkeiten bahnen sich an, so ist das eben bei Bildern. Die Mehrdeutigkeit von Kunst regen das eigenen Nachdenken an: Vielleicht entdecken Sie auch anderes auf den neuen Fenstern und kommen darüber miteinander ins Gespräch. Und zum Lob Gottes. Dann hätten die Fenster ihre Aufgaben erfüllt.

Sonntag, August 05, 2007

Rothenburg ob der Tauber Teil 1

In der Franziskanerkirche in Rothenburg ob der Tauber gibt es sehenswerte Kirchenfenster von Johannes Schreiter. Hier gibt es Ausschnitte davon und eine Interpretation von Theo Sundermaier:

Nun betrachten wir noch das zweite neue Fenster ganz außen: Das Unwetter scheint sich beinahe verzogen zu haben, aufgelockerte Bewölkung ist zu sehen. Heiteres Wetter bahnt sich an. Wieder lohnt sich zuerst der Blick auf die Textzeile des Sonnengesangs, die wir im Fenster erkennen können: Gott leitet nach seinem Willen die Wesen, die geschaffen sind, heißt es dort. Manchmal ist in der Bibel von der Hand Gottes die Rede, wenn Menschen sein Eingreifen deutlich spüren: Mit starker Hand führte er das Volk Israel aus Ägypten. Auf dem Glasfenster sieht man die stimmgabelförmige Hand Gottes aus dem Himmel ragen. Sie erinnert mich an die Bilder von der Hand Gottes, wie sie häufig auf den Kirchenmosaiken von Ravenna zu sehen ist. Sogar das kleine Maßwerkfenster ist ganz erfüllt von dieser Hand. Sie zeigt ein Stück vom Innersten Gottes: Seine Zuwendung. Er leitet, um mit den Worten des Sonnengesangs zu sprechen, die von ihm geschaffenen Wesen. Die Stimmgabelform der Hand Gottes ähnelt den mit gelber Farbe gefüllten U-förmigen Winkeln in den großen Mittelfenstern. Die Winkel unten öffnen sich zum Lob nach oben, die Hand Gottes öffnet sich nach unten. ...

Samstag, August 04, 2007

Alles ist so vergänglich

Unser Leben dauert siebzig, vielleicht sogar achtzig Jahre. Doch worauf wir stolz sind, ist nur Mühe, viel Lärm um nichts! Wie schnell eilen die Jahre vorüber! Wie rasch fliegen sie davon! Doch wer kann begreifen, wie gewaltig dein Zorn ist? Wer fürchtet sich schon davor? Mach uns bewußt, wie kurz unser Leben ist, damit wir endlich zur Besinnung kommen! Herr, wende dich uns wieder zu! Wie lange soll dein Zorn noch dauern? Hab Erbarmen mit uns, wir gehören doch zu dir! Herr, schenke uns deine Liebe jeden Morgen neu! Dann können wir singen und uns freuen, so lange wir leben! So viele Jahre litten wir unter Not und Bedrückung; lass uns nun ebenso viele Jahre Freude erleben! Zeige uns, wie machtvoll du eingreifst; auch unsere Kinder sollen deine mächtigen Taten sehen! Herr, unser Gott! Zeige uns deine Güte! Lass unsere Mühe nicht vergeblich sein! Ja, lass unsere Arbeit Früchte tragen!

Freitag, August 03, 2007

Freitag ist Fischtag

Darum heute 13 Fischsorten unter 1000 Kilojoule pro 100 g nicht nur für unsere katholischen oder figurbewussten Freunde :-) 1. Austern, 290 Kilojoule - 2. Kabeljau, 340 Kilojoule - 3. Scholle, 350 Kilojoule - 4. Hummer, 370 Kilojoule - 5. Seelachs, 370 Kilojoule - 6. Heilbutt, 460 Kilojoule - 7. Forelle, 470 Kilojoule - 8. Rotbarsch, 480 Kilojoule - 9. Karpfen, 520 Kilojoule - 10. Seeaal, geräuchert, 760 Kilojoule - 11. Makrele, 820 Kilojoule - 12. Lachs, 900 Kilojoule - 13. Hering, 930 Kilojoule. Und zwischen 4 und 5 steht nur der Geldbeutel. Darum wird Mister H 2007 heute eher zu Nummer 5 greifen und die lebt ja bekanntlich ...

Donnerstag, August 02, 2007

Augenschmaus: Mister H 2007

Als ich heute die Liste der 10 "Most Sexiest Movie Stars" aller Zeiten las, musste ich an diese beiden Photos von mir aus lang verblassten Tagen denken :-)

Mickey als FAZ-Model und als Schwertkämpfer. Und jetzt bin ich auf meine alten Tage nochmal Mister H 2007 geworden. Das finde ich ganz wunderbar. Allerdings will ich euch auch die anderen Most Sexiest Movie Stars aller Zeiten nicht länger vorenthalten. Hier sind sie:

1. Johnny Depp - 2. Michelle Pfeiffer - 3. Grace Kelly - 4. Sean Connery - 5. Brigitte Bardot - 6. Marilyn Monroe - 7. Robert Redford - 8. Lauren Bacall - 9. Audrey Hepburn - 10. Meg Ryan

Wobei ich persönlich ja Marilyn Monroe auf den ersten Platz gesetzt hätte. Wen hättest du auf den ersten Platz gewählt?

Mittwoch, August 01, 2007

Ich war mal eben weg ...











... und bin jetzt wieder da. Und ich melde mich zurück mit ein paar Gedanken über den Grund für Freude und Feiern, die mich sehr bewegt haben:

Immer wenn in einem Gottesdienst das Vaterunser gebetet wird und das geschieht in allen christlichen Kirchen mindestens jeden Sonntag, dann stimmen alle Kirchen zumindest darin überein, dass jedes ihrer Mitglieder, jeder Gottesdienstbesucher, jeder Christ immer wieder eine Vergebung der Sünden braucht. Nun hat Jesus selber seine Jünger das Vaterunser gelehrt und alle christlichen Kirchen haben ihre Identität allein in Jesus Christus. Also stimmen sie auch in der Gewissheit überein, dass Gott bereit ist, diese Bitte um Vergebung zu erhören. „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, dann betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von allem Unrecht“ (l.Joh 1,8+9). Und selbst wenn einer meint sagen zu können: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst.“, dann müsste er doch mit dem Apostel Paulus und den Worten der Bibel fortfahren: „doch darin bin ich nicht gerechtfertigt, denn der Herr ist es, der über mich urteilt“. Wenn er kommt, „wird er ans Licht bringen, was jetzt im Finstern verborgen ist, und das Trachten der Herzen offenbar machen“ (1.Kor 4,4 f.). Alle Kirchen stimmen außerdem auch noch darin überein, dass der Herr den Aposteln und ihren Nachfolgern die Vollmacht gegeben hat, Sünden zu vergeben. Dieses Wissen, dass der, der umkehrt, bei Gott Vergebung und Annahme findet, ist der immer neue Grund von Freude und Dankbarkeit bei allen Christen.

Und außerdem bin ich noch rein aus Gnade Mister H 2007 geworden, was durchaus auch ein Grund zur Freude ist :-)

Montag, Juli 09, 2007

Der Blog hat Urlaub ...











Juchhu, wir haben Urlaub bis zum 30. Juli und machen ganz viel tolle Dinge als Familie. Das ist also eine gute Gelegenheit mal in den alten Posts zu wühlen udn vielleicht den einen oder anderen fetten Kommentar abzulassen :-) Ich freu mich drauf euch alle im August wiederzusehen. Bis dahin: Pflanzt jeden Tag ein Lächeln und feiert jede Gelegenheit. Alles Liebe, euer Mickey

Samstag, Juli 07, 2007

Israeltag in Kassel

Am Samstag fahren wir mit den Konfirmanden aus der Michaelisgemeinde nach Kassel zu diesem Begegnungstag zwischen arabischen, israelischen und deutschen Kindern und Jugendlichen. Das wird bestimmt sehr spannend. Wir treffen uns um 06:30 Uhr am S-Bahnhof Berkersheim und fahren dann mit Hessentickets nach Kassel und kommen abends so gegen 21:00 Uhr wieder zurück. Vielleicht kommen noch ein paar mit? Ich bin gespannt :-)

Samstag, Juni 30, 2007

Gerechtigkeit

Amos hat's voll drauf. Dazu kann man auch gar nicht mehr viel sagen. Sehr provokant. Was bedeutet das für mein persönliches Alltagsleben? Und was für die Art und Weise, wie wir christliche Gemeinden aufbauen und Jugendarbeit machen? Ich bin heute bei jungen Mennoniten in Karlsruhe-Durlach auf dem Thomashof und wir denken darüber nach, wie ihre Jugendarbeit weitergehen kann. Ich bin sehr gespannt.

Freitag, Juni 29, 2007

Freundschaft

Ich hab da mal von 7 Kennzeichen gelesen, die eine gute Beziehung ausmachen:

1. Erstes Kennzeichen: Freunde teilen Ihre Freude. Neidische Reaktionen können hier zerstörerisch wirken. Das erinnert mich an Joh 15,11: „Ich habe euch dies gesagt, damit meine Freude euch erfüllt und an eurer Freude nichts mehr fehlt.“ oder auch an Lk 10,17-21: „Die Siebzig kamen zurück und berichteten voller Freude: „Herr, sogar die bösen Geister gehorchen uns, wenn wir uns auf deinen Namen berufen!“ (...) „Aber nicht darüber sollt ihr euch freuen, dass euch die bösen Geister gehorchen. Freut euch lieber darüber, dass eure Namen bei Gott aufgeschrieben sind!“ Damals wurde Jesus vom Geist Gottes mit jubelnder Freude erfüllt (...)“

2. Zweites Kennzeichen: Freunde wünschen einander gute Beziehungen. Freunde sollten nicht besitzergreifend und vereinnahmend sein, sondern den Freund darin unterstützen, weitere Beziehungen zu anderen positiv aufzubauen und sich nicht von anderen zu isolieren. Das ist natürlich die Grundlage der Evangelisation. Und das hat mich an Joh 17 erinnert, wo Jesus für uns betet. Jesus wünscht uns gute Beziehungen zu sich selbst und untereinander und sagt, dass dadurch weitere Beziehungen zu anderen positiv aufgebaut werden.

3. Drittes Kennzeichen: Freunde investieren sich: Sie sind in Notsituationen da und geben keine vorschnellen Ratschläge. Das sieht man in der Geschichte mit den Emmausjüngern. Das zeigt Jesu emotionales Engagement bei der Auferweckung des Lazarus und über allem natürlich sein Opfertod am Kreuz für uns, ohne moralischen Belehrungen und ohne zu wissen, ob wir den überhaupt auch annehmen werden.

4. Viertes Kennzeichen: Freunde hören zu und handeln: Hierbei sollten Freundschaften keine Einbahnbeziehungen werden, in der der eine nur gibt und der andere nur nimmt. Joh 14,10-13: „Was ich zu euch gesprochen habe, das stammt nicht von mir. Der Vater, der immer in mir ist, vollbringt durch mich seine Taten. (...) Wer im Glauben mit mir verbunden bleibt, wird die gleichen Taten vollbringen, die ich tue. Ja, er wird noch größere Taten vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Wenn ihr dann in meinem Namen, unter Berufung auf mich, um irgendetwas bittet, werde ich es tun.“

5. Fünftes Kennzeichen: Freunde teilen Wissen: Ein guter Freund teilt sein Nachdenken über eine besondere Situation, er gibt aber genügend Freiraum für eigene Entscheidungen des Freundes. Joh 15,15: „Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles gesagt, was ich vom Vater gehört habe.“ Aber ich denke hier auch an die Geschichte mit dem reichen Jüngling, den Jesus ziehen lässt. Er hat ihm den Freiraum für eine eigene Entscheidung gegeben.

6. Sechstes Kennzeichen: Freunde helfen zum Erfolg: An dem Wunsch, um jeden Preis erfolgreich zu sein, zerbrechen viele Freundschaften. Oder eine Freundschaft gerät in Gefahr, wenn der andere sich weiter entwickelt. Hier wurde ich sehr stark an einen meiner absoluten Lieblingsverse aus der Bibel erinnert, Ps 127,2: „Vergebens ist es für euch, dass ihr früh aufsteht, euch spät niedersetzt, das Brot der Mühsal esst. Soviel gibt er seinem Geliebten im Schlaf.“

7. Siebtes Kennzeichen: Freunde vermitteln wichtige Beziehungen ... ... zu anderen Menschen oder Hilfsangeboten, die in schwierigen Situationen weiter helfen können. Wenn wir jemandem von Jesus erzählen oder wenn Jesus uns irgendwo hinführt, wo wir überraschend Hilfe bekommen. Hier dachte ich auch an den Vers aus Mt 10,19: „Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.“

Mittwoch, Juni 27, 2007

Die Nordsee-Manie

Wenn der Kopf über dem Arm jetzt auch noch wie ein Auto guckt ... :-) Diese Nordsee-Manie kann ganz schön quick überhand nehmen. Da lob ich mir doch ein Tattoo wie dieses:

Montag, Juni 25, 2007

Ein Fest feiern

Wir wollen in die neue Woche mit einem coolen Gedanken von Josef Pieper einsteigen und uns damit philosophisch in eine gute Feierlaune bringen:

"An diesem Punkt wird ein Gedanke unvermeidlich, der, wie ich viele Male erfahren habe, den meisten Menschen sehr unsympathisch zu sein scheint. Er lautet, kurz gesagt, folgendermaßen: Ein Fest feiern heißt, die Zustimmung zur Welt im Ganzen auf unalltägliche Weise zum Ausdruck zu bringen. Wer die Wirklichkeit nicht im Grunde für „gut” und „in Ordnung” hält, kann kein Fest feiern, so wenig wie er „Muße wirken” kann. Das heißt : Muße ist an die Voraussetzung gebunden, dass der Mensch der Welt und auch seinem eigenen Wesen zustimmt. Und jetzt kommt das ebenso Anstößige wie Unausweichliche : Die äußerste Form der Zustimmung zur Welt im Ganzen, die überhaupt gedacht werden kann, ist das Gotteslob, die Preisung des Schöpfers, der Kultus. Damit ist dann auch die letzte Wurzel von Muße benannt."

Mittwoch, Juni 20, 2007

Rosenduft liegt in der Luft

Die Zeit der Rosen beginnt. Verschenke doch heute einmal eine einzelne Rose an Freunde, Nachbarn oder auch an ganz fremde Menschen. Das könngte die eine oder andere Einladung zum Feiern nach sich ziehen.

Freitag, Juni 15, 2007

Grün

Mach doch mal am Wochenende mit Freunden einen Ausflug in den Wald oder durch Wiesen und Felder und geniesst dankbar, dass alles grünt und blüht. Feiert ein grünes Fest.

Dienstag, Juni 12, 2007

Erdbeeren

Hildegard von Bingen bezeichnete Erdbeeren noch als Küchengift. Ich wünsche dir trotzdem, dass du die ersten Erdbeeren mit Bowle, Torte oder Eis feiern kannst. Kennst du übrigens die alternative Methode zur Gewinnung von Brom? Man pflückt viele Brombeeren und legt diese für einige Zeit auf die Erde. Dabei verbinden sich die Beeren mit der Erde zu Erdbeeren und das Brom wird frei. Cool, was?

Montag, Juni 11, 2007

Herrn Geröllheimers Methoden

Vom heiligen Barnabas berichtet eine Legende, dass er Kranke heilte, indem er ihnen das Matthäusevangelium auflegte. Klingt ganz schön charismatisch :-) Vielleicht liest du heute einfach mal jemandem aus dem Matthäusevangelium vor. Das wär doch schon mal was für den Anfang :-)

Samstag, Juni 09, 2007

Petersiliensaft

Ein Tip, der besonders bei Jugendlichen Feierstimmung auslösen dürfte kommt von HvB: Betupfe deine Pickel und Mitesser regelmässig mit frisch gepresstem Petersiliensaft. Aber wo bekommt man den denn heute noch? Vielleicht in einer Schicki-Micki-Bio-Bar :-) In Monaco hat jedenfalls ein neuer Bioladen aufgemacht. Damit die Reichen sagen können: Ich fahr mal eben mit dem Ferrari rüber in' Bioladen einkaufen und tu was Gutes für dieUmwelt :-)

Sonntag, Juni 03, 2007

2 Gottesdienste an 1 Tag

Heute morgen hab ich bei den Baptisten am Tiergarten meine Antrittspredigt für das Jugendprojekt gehalten. Am Nachmittag waren wir dann in der Gethsemanekirche, wo Rasmus Bertram einen genialen Jugendgottesdienst von der jugend- und kulturkirche sanktpeter gefeiert hat. Andreas Voßeler vom CVJM und seine Frau haben mit einem jungen moslemischen Ehepaar podiumsmäßig diskutiert, Claudia Lemperle hat mit ihrer Band aufgespielt, es gab Nüsse und Getränke und gute Gespräche - ein rundum guter Gottesdienst. Leider zu schlecht besucht, weil die Frankfurter Schnarchnasen lieber dem Cocooning gefrönt haben, als dem Eu-Stress der Gemeinschaft :-)

Samstag, Juni 02, 2007

Hoffest der Baptisten am Zoo

Heute waren wir in der Baptistengemeinde hinter'm Zoo, wo ich nach den Sommerferien ein Jugendprojekt beginnen werde. Parkplätze gibt's da nicht so üppig viele :-) Aber die haben ein Hoffest gefeiert mit Würstchen, Frühlingsrollen und superkrassem Kuchen. Was für ein Nachmittag ...