Donnerstag, August 20, 2015
Mittwoch, August 19, 2015
Morgen sind wir einen Schritt weiter ...
Ein Bild das mir immer wieder Mut macht zu hoffen :-) Der zukünftige Architekt Thomas Dröll, der zukünftige Theologe :-) und der zukünftige Biologe Jörg Schneider seinerzeit am Edersee noch mehr mit der Gegenwart als mit der Zukunft beschäftigt. Aristide Gabelli sagte dazu: "Die erste Bedingung, um mit anderen in Frieden leben zu können, ist die, mit sich selbst in Frieden zu sein." Das haben wir beherzigt und auf unser Bauchgefühl gehört :-)
Dienstag, August 18, 2015
Das Herrliche an der Freude
Das ist das Herrliche an jeder Freude, dass sie unverdient kommt und niemals käuflich ist, hat Hermann Hesse einmal gesagt. In diesem Sinne hat der heilige Konrad wahrscheinlich auch Jahr um Jahr als Pförtner eines Klosters seine Bestimmung gefunden und durch jeden Gast unverdiente Freude (Gnade) empfangen. Der heutige Partytip ist darum: Heiße jeden Gast, der dir heute begegnet, willkommen, also jeden, der dir unerwartet über den Weg läuft, denn dadurch haben schon viele Engel beherbergt, heißt es im Hebräerbrief.(← "Versagt nie" von Johannes Schreiter aus dem Jahr 1990)
Vom heiligen Konrad hat mir übrigens auch schon mal der Mike beim Laufen erzählt.
Montag, August 17, 2015
Eine Frage der Perspektive
Ich las einmal in einem Perry Rhodan Roman:
"Jetzt, da Captain John wusste, wo unten war, fiel es ihm leicht, einen flehenden Blick nach oben zu werfen."

Stimmt, oder?! Ich wünsch mir jedenfalls auch immer wieder die richtige Perspektive, wenn ich wie schwerelos krassen Strangenesseffekten ausgesetzt durch den Alltag treibe.
"Jetzt, da Captain John wusste, wo unten war, fiel es ihm leicht, einen flehenden Blick nach oben zu werfen."

Stimmt, oder?! Ich wünsch mir jedenfalls auch immer wieder die richtige Perspektive, wenn ich wie schwerelos krassen Strangenesseffekten ausgesetzt durch den Alltag treibe.
Sonntag, August 16, 2015
Die innere Freundschaft zu Jesus
Da lese ich doch glatt im Vorwort vom Buch vom letzten Papst folgende Sätze:Als gemeinsames Ergebnis aller Versuche den historischen Jesus darzustellen und herauszufinden, wer er wirklich war, sei der Eindruck zurückgeblieben, dass wir jedenfalls wenig Sicheres über Jesus wissen und dass der Glaube an seine Gottheit erst nachträglich das Bild von Jesus geformt habe. Dieser Eindruck sei inzwischen weit ins allgemeine Bewusstsein der Christenheit vorgedrungen. Eine solche Situation ist dramatisch für den Glauben, sagt Papst Benedikt, weil der eigentliche Bezugspunkt des Glaubens verloren gehe oder zumindest unsicher würde. Und dieser eigentliche Bezugspunkt sei eben die innere Freundschaft mit Jesus, auf die doch alles ankommt.
Ich finde, der Papst hat recht.
Samstag, August 15, 2015
Gurken auf die Haut :-)
Heute hab ich wieder einen spannenden Tip in meinem Hildegard-von-Bingen-Kalender gelesen: Wenn du Gurken schälst, wirf die Schale nicht gleich weg, sondern massiere Gesicht, Hals und Hände damit. Das tut gut. Aber nicht mit den Gurken vom BigMäc machen! Die sind zu weich :-)
Und als Partytip gibt's heute nach langer Zeit mal wieder Folgendes: Veranstalte heute ein Fest des Wissens. Isidor, der spanische Nationalheilige, eignete sich sehr viel Wissen an, indem er Fragen stellte. Nimm heute auch mal nicht alles als gegeben hin, sondern frage alle möglichen Leute warum etwas so ist, wie es ist. Das wird lustig :-)
Ja, und dann hab ich noch einen Tip: Es gibt jetzt krass neue Übersetzung von dem Gott sein Buch. Heißt korrekt "Was hängßu Kreuz, Alder" und wirft wieder mal einen neuen Blick auf die alte Story.
Freitag, August 14, 2015
Donnerstag, August 13, 2015
Mittwoch, August 12, 2015
Wer sucht, der findet!
Der Auferstandene
küsst
mein erfrorenes Wort
tote Seelen
bitten mich um
ein treues Gedicht
das
die Würmer erwürgt
Dienstag, August 11, 2015
Ich atme!
Ein Freund hat das zu seinem Erkennungsphoto gemacht und fragt: Do you feel guilty, that you survived? Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen: Nein :-) Nein, ich bin dankbar dafür zu leben. Heute morgen bin ich aufgewacht und mein Blut zirkulierte immer noch durch meine vielen Röhren, manchmal vielleicht mit etwas zu viel Hochdruck. Aber ich atmete. Und langsam begann ich auch zu denken und mit dem Denken erwachte auch das Danken. Ich fühle mich von Gott bewahrt und am Leben erhalten. Ich bin dem allmächtigen Gott heute also schon begegnet. Ist das nicht krass? Das muss ich jetzt gleich mal meiner charismatischen Erlebniserwartung erzählen. Das wird ein Fest!PS: Man kann es natürlich auch etwas gehaltvoller formulieren: So wahr Gott der Welt den Anfang gesetzt, so wenig ist sein Schaffen auf Vergangenes beschränkt. Er erhält ihren Bestand, indem er sie ständig neu schafft (creare est semper novum facere). Hier ist der überkommene (ursprünglich in der Vorsehungs-Lehre beheimatete) Begriff der Erhaltung (conservatio) als »fortdauernder Schöpfung« (creatio continua[ta]) neu zu durchdenken. Während »Schöpfung« supralapsarisch die zeitüberlegene Tat des Schöpfers um-schreibt, will »Erhaltung« infralapsarisch sein geschichtliches Handeln beschreiben. Und wer das versteht, kann auch ein Fest feiern :-)
Montag, August 10, 2015
Die Sonne scheint
Die Sonne scheint und das erwärmt das Herz und verdrängt so manchen Schmerz. Hoffnungsvolles Grün verbindet sich mit dem ewigen Blau des Himmels. Geniesse doch heute einmal bei einem Spaziergang (und sei es auch nur ganz kurz in der Mittagspause) die Natur und bedenke Folgendes:
Es ist gut, sagt Hildegard von Bingen, wenn der Mensch einen Berg nicht in Angriff nimmt, den er nicht von der Stelle bewegen kann, sondern im Tal verweilt und allmählich lernt, was er begreifen kann. Eine kluge Frau. Selbst Gott würde keinen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht wegheben kann. Er könnte, denn er ist allmächtig, aber er tut's nicht, denn er ist nicht alldoof :-D
Sonntag, August 09, 2015
Der Psalm, der sich nicht auflöst
Ps 88: „HERR, Gott meines Heils! Des Tages habe ich geschrien und des Nachts vor dir. Es komme vor dich mein Gebet! Neige dein Ohr zu meinem Schreien! Denn satt ist meine Seele vom Leiden, und mein Leben ist nahe dem Scheol. Ich bin gerechnet zu denen, die in die Grube hinabfahren. Ich bin wie ein Mann, der keine Kraft hat, unter die Toten hingestreckt, wie Erschlagene, die im Grab liegen, derer du nicht mehr gedenkst. Denn sie sind von deiner Hand abgeschnitten. Du hast mich in die tiefste Grube gelegt, in Finsternisse, in Tiefen. Auf mir liegt schwer dein Zorn, und mit allen deinen Wellen hast du mich niedergedrückt. // Meine Bekannten hast du von mir entfernt, hast mich ihnen zum Abscheu gemacht. Ich bin eingeschlossen und kann nicht herauskommen. Mein Auge verschmachtet vor Elend. Zu dir rufe ich, HERR, den ganzen Tag. Ich strecke meine Hände aus zu dir. Wirst du an den Toten Wunder tun? Oder werden die Gestorbenen aufstehen, dich preisen? // Wird von deiner Gnade erzählt werden im Grab, im Abgrund von deiner Treue? Werden in der Finsternis bekannt werden deine Wunder, und deine Gerechtigkeit im Land des Vergessens? Ich aber, HERR, schreie zu dir, und am Morgen möge dir mein Gebet begegnen. Warum, HERR, verwirfst du meine Seele, verbirgst du dein Angesicht vor mir? Elend bin ich und todkrank von Jugend auf. Ich trage deine Schrecken, bin verwirrt. Deine Zorngluten sind über mich hingegangen, deine Schrecknisse haben mich vernichtet. Sie umgeben mich wie Wasser den ganzen Tag, sie umringen mich allesamt. Du hast mir entfremdet Freund und Nachbarn. Meine Bekannten sind Finsternis.“
Samstag, August 08, 2015
Hey, aufgepasst!
Freitag, August 07, 2015
Den Rahmen sprengen
Dinge tun, die den Rahmen sprengen, den eigenen, wie auch den von anderen Gefangenen. Ist es das was in die Freiheit führt? Ist es das, was Jesus meinte, als er Jes 61,1-3 zitierend in Lk 4,18 sagte, er wolle den Gefangenen lauthals die Freilassung ausrufen? Reformation heißt, dass nichts bleiben muss, wie es ist. Daran könnte man zB heute wieder einmal denken. Daran erinnern könnten wir, indem wir uns selbst oder einem anderen Menschen eine oder mehrere Rosen schenken. Es dürfen auch andere Blumen sein. Das könnte manchen Rahmen sprengen :-)Den Rahmen sprengen tat auch ein 13jähriger, als er in den Dominikanerorden eintrat und sein Leben fortan der Nachfolge Jesu und der Sorge um die Seele anderer Menschen widmete. Sein Name ist Heinrich Seuse und er wird oft auf Bildern mit einer Rose dargestellt.
(Das Bild ist ein freies Glasbild meines lieben Freundes Johannes Schreiter.)
Donnerstag, August 06, 2015
Mittwoch, August 05, 2015
Lebe gemäß deiner Berufung
Dienstag, August 04, 2015
Montag, August 03, 2015
Freudenfeuer
Hildegard von Bingen rät im Winter vom Wassertrinken ab. Stattdessen empfiehlt sie Wein und Bier zu trinken. Das ist eine gute Idee, Hildegard :-) Und dazu empfiehlt der Kalender heute als Partykracher die Reste von Weihnachten und Neujahr (Weihnachtsbäume, Kracher, hartgewordene Plätzchen, etc) zusammen mit einigen Nachbarn zu verbrennen und das Ganze als Freudenfeuer zu feiern. Dany hat stattdessen unseren Weihnachtsbaum zu IKEA gebracht und dort am Weihnachtsbaumweitwerfen teilgenommen :-)(Dieses coole "Streischholzschäschtelsche" fand ich irgendwo bei einem Streifzug durch das Netz und ich finde, es ist ein toller Adventskranz.)
Sonntag, August 02, 2015
Das Prinzip des römischen Brunnens
Ein Brunnen :-) Da fiel mir wieder das Prinzip des römischen Brunnens ein, was ein ultimativer Partytip ist. Ohne den beständigen Nachschub an Liebe, Freude, Power läuft es nämlich nicht. Eine solche Quelle braucht man in sich drin, damit man nicht austrocknet. Die heilige Ruach Gottes, die man in deutsch immer noch den Heiligen Geist nennt, möchte mit uns eine tiefe innige Verbindung eingehen und zu einer solchen Quelle in der Tiefe unserer Herzen werden (Joh 7,38 und Röm 8,16). Aus der Tiefe der Erde fließt das Wasser hoch in die erste Schale und füllt sie. Das ist mal die Hauptsache. Und erst wenn diese erste, innerste Schale voll ist, geht es weiter, mit was auch immer. Ob man nun arbeitet oder feiert oder einfach nur irgendwo rumhängt, es ist doch immer das Gleiche. Und bevor meine innerste Schale voll ist, will ich auch nichts mehr tun und kann es auch gar nicht. Mißachten wir dieses Prinzip hat das den Burnout zur Folge und der ist ja nun mal der Partykiller schlechthin. Also sag ich mal in Abwandlung eines alten Lutherzitates: Heute nacht hab ich viel zu feiern, also werde ich noch mehr beten!
Samstag, August 01, 2015
Gottesbilder
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